Düsseldorf · Mai 2026

Digitaler Kommunikationsmanager

Ein Jahr Forschung an KI-gestützter Marketing-Kommunikation für kleine und mittlere Unternehmen.

Von Mai 2025 bis Mai 2026 hat die cocon GmbH den Prototyp eines Systems entwickelt, das aus Geschäftsereignissen automatisch Kommunikationspläne, Texte und fertige Beiträge für Instagram, Facebook und LinkedIn erzeugt. Die zugrundeliegenden Corporate-Design-Vorlagen werden über eine Figma-Anbindung in cocon übernommen.

Das Vorhaben wurde im Rahmen des Go-to-Market Gutscheins durch die Europäische Union und das Land Nordrhein-Westfalen kofinanziert.

Was am Anfang stand

Marketing scheitert im Mittelstand selten an Themen oder Substanz. Es scheitert an Systematik. Substanz ist da, oft mehr als genug, aber sie wird nicht sichtbar, weil Content im Alltag keinen festen Platz hat. Er entsteht nebenbei, zwischen Projekten, Terminen und Entscheidungen.

Die Frage zu Beginn: Lässt sich der Weg von einem Geschäftsereignis bis zum fertigen Beitrag für Social Media so strukturieren, dass er weitgehend automatisiert ablaufen kann? Und wenn ja, was bedeutet das für die Qualität der Kommunikation und für die Marke?

Der Prototyp

Der Digitale Kommunikationsmanager besteht aus drei Bausteinen: einer Chat-basierten Eingabe für Geschäftsereignisse, einer automatischen Generierung von Kommunikationsplänen und Texten, und einer Figma-Anbindung, über die in Figma gestaltete Corporate-Design-Vorlagen in cocon übernommen werden. Auf Basis dieser Vorlagen können im System dann fertige Beiträge für Instagram, Facebook und LinkedIn erstellt werden.

Im Förderzeitraum entstand ein funktionsfähiger Prototyp, der den kompletten Weg vom Input bis zum publikationsfertigen Beitrag abbildet.

Was wir gelernt haben

KI liefert inhaltlich starke Outputs. Je weiter wir den Workflow automatisiert haben, desto schwächer wurde aber die Nutzererfahrung.

Vertrauen in Marketing-Kommunikation entsteht in Entscheidungen, nicht in Pipelines. Der eigentliche Hebel liegt nicht in der Vollautomatisierung, sondern darin, an welchen Stellen Menschen das System steuern und an welchen die KI Arbeit übernimmt.

Diese Erkenntnis fließt direkt in unsere Produktstrategie ein.